Kräuterbuschen binden

Früher wurden an Johanni die sogenannten Wetterpflanzen zu Kräuterbuschen gebunden und zu Mariä Himmelfahrt am 15. August geweiht. Das Räuchern mit diesem Buschen war Teil des „Wettersegens“ und wurde zum Schutz vor Unwetter und Spannungen aller Art verwendet. Verwendet werden vor allem Pflanzen, die an „schwierigen“ Standorten besonders gut gedeihen. Traditionell nimmt man Königskerze, Beifuß, Rainfarn, Eisenkraut, Johanniskraut und Schafgarbe. Die frisch gebundene Wetterkerze verströmt einen würzigen Kräuterduft in die Umgebung und ist ebenso eine Augenweide im Raum.

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