Martina Reiner

Mit der Natur verbunden sein: Darin liegt für mich wirkliche Freiheit. Geboren 1964 in Künzelsau, habe ich mich schon als Kind am wohlsten in der Natur gefühlt. Meine Lieblingsplätze waren die Baumwiese meiner Großeltern und mein Schulweg am Fluss entlang. Seitdem ist die Natur meine Quelle für Kraft und Inspiration. Hier konnte ich träumen, und das gab in mir den Impuls die Welt zu verändern – aber wie?

Die Begegnungen mit Menschen und die Erfahrungen mit ganzheitlichen Heilweisen ließen mich das Zusammenspiel der Kräfte im Leben und in der Welt neu verstehen: Eine Veränderung in mir bewirkt eine Veränderung im Außen. Dies bedeutet, dass persönliche Heilung auch immer Heilung für Mutter Erde ist. WIE INNEN SO AUSSEN, WIE OBEN SO UNTEN – ALLES IST VERBUNDEN UND ALLES IST MÖGLICH!

Daran orientierte ich mich. Meine Neugier und die Neigung den Dingen auf den Grund zu gehen haben mir inzwischen ein breites Spektrum an Handlungsmöglichkeiten beschert. Es ist mir eine Freude, mein Wissen und meine Erfahrung mit Menschen zu teilen und sie für Neues zu begeistern.

Mein Weg in die Heilpraxis…

Seit meinem 16. Lebensjahr begleite ich Menschen. Zuerst 13 Jahre als Altenpflegerin. Dabei lernte ich die Zusammenhänge zwischen seelischem und körperlichem Wohlbefinden besser kennen und merkte bald, dass „Pillen“ nicht die Lösung sind. Die Suche nach einfachen, wirksamen Alternativen begann. Obwohl die Arbeit auf körperliche Pflege ausgerichtet war, entwickelte ich zunehmend ein Gespür für die inneren Nöte der Patienten. Besonders bei der Versorgung der Menschen zu Hause habe ich mehr Verständnis für ihre Situation gewonnen und ihre Lebenserfahrung schätzen gelernt.

Dann habe ich mich sechs Jahre ganz meinen drei Kindern gewidmet. Ein Fieberkrampf meines Sohnes war Schlüsselerlebnis: Nachdem er im Krankenhaus mit Psychopharmaka beruhigt wurde, fing ich an, in Büchern und Kursen nach anderen, natürlichen Behandlungsmethoden zu suchen. Zudem war ich mit drei kleinen Kindern so bis an die Grenzen meiner Belastbarkeit gefordert, dass ich bald auch für mich selbst Unterstützung bei einer Heilpraktikerin suchte.

Nach der Einnahme des ersten homöopathischen Mittels war ich fasziniert: Wenige Globuli hatten eine schnelle und umfassende Wirkung. Die Homöopathie bewegt den ganzen Menschen und setzt sich intensiv mit der Person auseinander. Sie sieht nicht Krankheiten, sondern Symptome, die ein inneres Ungleichgewicht aufzeigen. Diese Erfahrungen haben meine Begeisterung für Homöopathie geweckt. Bald besuchte ich erste Seminare und mir kam die Idee, Heilpraktikerin zu werden.

Doch zuerst haben mein Mann Klaus und ich 1998 einen alten Bauernhof gekauft und so ökologisch wie möglich selbst saniert. Dabei waren meine Kreativität und handwerkliches Geschick gefragt. Ich hatte großen Spaß und merkte, was mir in den Jahren des reinen Mutterseins gefehlt hatte. Diese Erkenntnis war dann Auslöser für einen beruflichen Neubeginn.

2002 bis 2004 absolvierte ich die Ausbildung zur Heilpraktikerin in Stuttgart und war parallel bei der Heilpraktikerin Annette Türk-Marzell in Behandlung und Ausbildung. Mein homöopathisches Wissen erweitere ich seitdem stetig bei verschiedenen Lehrern. Weil der Hausbau auch Auseinandersetzungen in der Familie hervorgebracht hatte, machte ich zum ersten Mal eine Familienaufstellung. In dieser Zeit begriff ich, wie sehr mir das schamanische Weltbild als eine natürliche Ordnung auf Augenhöhe entspricht. 2005 eröffnete ich meine Praxis „Metaquiasin“ für alternative Heilweisen in Bittelbronn.

… mein Weg mit dem Schamanismus

Während eines Seminars lernte ich Schwitzhütte und Feuerlauf kennen. Besonders das Schwitzhüttenritual hat mich tief beeindruckt. Denn in diesem geschützten Raum, erfüllt von der Hitze der heißen Steine und dem Duft von Kräutern, ist der Kontakt zu den Naturwesen und zu Mutter Erde intensiv präsent. Geborgen in der Dunkelheit, fällt vielen das spontane Sprechen in der Gruppe leichter. Die Schwitzhütte unterstützt die bewusste Auseinandersetzung mit sich selbst und bewegt mit ganz einfachen Mitteln Großes!

Seit 2009 leite ich selbst Schwitzhüttenzeremonien. Meine Ausbilderin Eva Mack hat mich auch für den Mondtanz aus Mexiko begeistert. Vier Nächte wird getrommelt, getanzt und gesungen, um männliche und weibliche Kräfte zu harmonisieren.

Der Wunsch nach einem ursprünglichen Lehrer hat mich 2012 zu Dancing Thunder, Häuptling und Medizinmann der Susquehannock geführt. Er begleitet den Weg in mein Potenzial. Seine Lehre verbindet persönliches Wachstum mit der Heilung der Erde und führt die Menschen zu ihrem wahren Selbst. Dancing Thunder vermittelt sein Wissen in Ritualen, die erfahren machen, dass jegliche Existenz denselben Ursprung hat. Alle Lebewesen sind deshalb miteinander verbunden oder, wie es im Indianischen heißt: verwandt. Mitakuye Oyasin.
Mein Praxisname METAQUIASIN entstammt diesen Worten. Er ist aus dem Besuch meiner ersten Schwitzhütte entstanden – in Unkenntnis der Originalschreibweise, aber in tiefer Überzeugung von der Bedeutung. Mitakuye Oyasin ist der Leitfaden für mein Leben und meine Arbeit.

Ausbildungen

1983 Staatliche Prüfung zur Altenpflegerin in Schwäbisch Hall

1998 Erste Kurse in Homöopathie

2001 bis 2002 Grundausbildung Homöopathie bei Annette Türk-Marzell

2002 bis 2004 Kreawi Heipraktikerschule Stuttgart

2003 Familienstellen bei Annette Türk-Marzell

2004 Staatliche Prüfung zur Heilpraktikerin in Heilbronn

2004 Geistige Heilweisen (Divine Intervention) und Lichtsprache mexikanischer Curanderos, Soulpulling, Hopi Herzheiltechnik bei bei Annette Türk-Marzell

2004 bis 2006 Homöopathische Supervision mit Regina Hübscher

seit 2005 Homöopathie u.a. bei Karl Josef Müller, Andreas Krüger, Christoph Schubert, Rosina Sonnenschmidt, Friedrich Graf

2006 Seelenarbeit bei Annette Türk-Marzell

2008 Leitung von Schwitzhütten als Wassergießerin bei Eva Mack

2009 Rebirthing nach Leonhard Orr – Ausbildung zum Breathwork Practitioner bei Peggy Dylan

seit 2011 Heilrituale aus dem sibirischen Schamanismus bei dem
Altai-Schamanen Ahamkara

seit 2012 Kosmologie und Traumaheilung bei Chief Dancing Thunder,
Häuptling und Medizinmann der Susquehannock